Charolais - Die Fleischrasse mit Geschichte


Charolais (sprich: Scharolä) ist eine weltweit verbreitete Fleischrinderrasse.

Der Ursprung der Rasse ist im südlichen Jura Frankreichs, wo sie seit Jahrhunderten als Dreinutzungsrind (Milch, Fleisch, Arbeit) gehalten wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich auch deutsche Züchter der Rasse angenommen. Die hervorragenden Eigenschaften verhalfen ihr, sich zügig in Deutschland auszubreiten.

  • Hohe Abkalbeergebnisse bei einer günstigen Zwischenkalbezeit
  • Normale Abkalbungen auch bei Kreuzungsgeburten
  • Enormes Fleischbildungsvermögen auch über nur Grundfutter
  • Stark ausgeprägte Schlachtkörper
  • Optimal marmorierte Schlachtkörper
  • Günstiges Verhältnis von Fleisch - Knochen - Fett
  • Ein saftiges, weiches und aromatisches Rindfleisch für den Fleischgenießer

Bild "Charolaiszucht:herde.jpg"
Quelle: Charolais Bayern

Der reinblütige Typ Charolais hat ein einheitlich weißes bis cremefarbiges Haarkleid, ein helles fleckenloses Flotzmaul, helle bis weiße Hörner. Das typische Charolaisrind hat einen eher kurzen und breiten Kopf, einen gedrungenen kurzen Hals, eine tiefe Brust, tiefe Flanken und einen stark bemuskelten Rücken, der sich bis zur gewölbten Lende fortsetzt. Das Becken soll nicht nach hinten abgeflacht sein. Von hinten muss ein Charolais eher kantig als spitz wirken.